Werte / Schwerpunkte

Ich setze mich für eine liberale Politik ein, die Freiheit ernst nimmt, Verantwortung einfordert und im Alltag funktioniert. Das sind meine Schwerpunktthemen in der politischen Arbeit:

Bildung ist der Schlüssel zu Selbstständigkeit, Chancengleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Damit sie diese Rolle erfüllen kann, muss sie sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Heute erlebe ich ein Bildungssystem, das vielerorts überlastet ist. Lehrpläne werden immer dichter, Erwartungen und Herausforderungen immer höher – gleichzeitig gehen Grundkompetenzen zunehmend verloren. Lesen, Schreiben, Rechnen und solides Grundlagenwissen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken. Ohne diese Basis helfen auch die besten Reformideen wenig.

Als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern sehe ich die Auswirkungen im Alltag. Aber auch aus politischer Sicht ist klar: Reformen dürfen das System nicht weiter überfordern, sondern verbessern.

In diesem Zusammenhang habe ich mich im Kantonsrat kritisch mit dem heutigen Sprachenunterricht auseinandergesetzt und verlangt, dass Englisch erst in der Oberstufe unterrichtet und die freien Lektionen für Mathematik und Deutsch verwendet werden Der Kantonsrat hat nun die Regierung beauftragt, entsprechende Lösungen interkantonal anzustossen.

Der Kanton ist gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen: klare Ziele, realistische Vorgaben und ein Bildungssystem, das fördert und fordert – ohne Kinder, Eltern und Lehrpersonen zu überlasten.

Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für Wohlstand, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit. Sie entsteht nicht durch staatliche Steuerung, sondern durch unternehmerische Initiative, Innovation und verlässliche Rahmenbedingungen.

Unternehmen brauchen Planungssicherheit, einfache Verfahren und faire Wettbewerbsbedingungen – statt immer neuer Regulierungen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen tragen unseren Kanton und dürfen nicht durch administrative Auflagen ausgebremst werden.

Als «Gwerbler-Tochter» weiss ich, was unternehmerische Verantwortung im Alltag bedeutet. Wer ein Geschäft führt, schafft Arbeitsplätze, trägt Risiken und denkt langfristig. Politik muss diese Realität ernst nehmen und darf Unternehmertum nicht als Selbstverständlichkeit behandeln.

Der Staat soll dort eingreifen, wo es notwendig ist – nicht dort, wo er private Initiative ersetzt. Solide Finanzen, ein massvolles Steuerumfeld und ein attraktiver Wirtschaftsstandort sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass sich Leistung lohnt und Investitionen im Kanton Solothurn stattfinden.

Eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik schafft damit nicht nur Wachstum, sondern auch Perspektiven – für Unternehmen, Arbeitnehmende und kommende Generationen.

Die Ausgaben im Sozialbereich steigen seit Jahren stark – auf allen Ebenen. Diese Entwicklung beschäftigt viele Menschen, weil sie direkte Auswirkungen auf die Staatsfinanzen, Steuern und die Handlungsspielräume vor Ort hat.

Soziale Sicherheit ist wichtig. Sie schützt Menschen in schwierigen Lebenslagen und sorgt für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig muss sie wirksam, zielgerichtet und finanzierbar bleiben. Ein System, das immer weiter ausgebaut wird, ohne seine Wirkung zu überprüfen, gerät langfristig unter Druck – für Betroffene ebenso wie für die öffentliche Hand.

Mir ist wichtig, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Gleichzeitig braucht es klare Zuständigkeiten, Anreize zur Eigenverantwortung und eine konsequente Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Kanton und Leistungserbringern. Sozialpolitik darf nicht isoliert gedacht werden, sondern muss auch Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Integrationsfragen einbeziehen.

Eine verantwortungsvolle Sozialpolitik hilft Menschen, wieder selbstständig zu werden, statt sie dauerhaft im System zu halten. Das ist sozial, fair und nachhaltig – für die Betroffenen ebenso wie für die Gesellschaft als Ganzes.